Satzung

Sportverein Holm-Seppensen e.V.

 Gliederung der Satzung

 Allgemeine Bestimmungen

§   1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

§   2 Zweck des Vereins

§  3 Vergütung für die Vereinstätigkeit

§   4 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

§   5 Gliederung des Vereins

Mitgliedschaft

§  6 Erwerb der Mitgliedschaft, Ehrenmitgliedschaft

§   7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§   8 Ende der Mitgliedschaft

Vereinsorgane

§ 9 Vereinsorgane

§ 10 Mitgliederversammlung und Vorsitz

§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

§ 12 Vereinsvorstand

§ 13 Kassenprüfung

Schlussbestimmungen

§ 14 Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane

§ 15 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

§ 16 Vermögen des Vereins

§ 17 Inkrafttreten

 


 

Allgemeine Bestimmungen

 § 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen “Sportverein Holm-Seppensen e.V.“ Er hat seinen Sitz in 21244 Buchholz/Holm-Seppensen. Gründungstag: 31.01.1949.

Der Verein ist eingetragen in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tostedt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist es, verschiedene Sportarten zu betreiben, sowie den Sport in seiner Gesamtheit zu fördern und auszubreiten. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Unterhaltung eines geordneten Trainings- und Wettkampfbetriebes.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein ist politisch, konfessionell und ethnisch neutral.

§ 3 Vergütung für die Vereinstätigkeit

Die Vereins- und Ehrenämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.

Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs.2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

Im Übrigen haben die Mitglieder des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon, usw.

Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von vier Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen uns Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

§ 4 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. mit seinen Fachverbänden. Im Einklang mit deren Satzungen regelt der Verein seine Angelegenheiten selbständig.

§ 5 Gliederung des Vereins

Der Verein gliedert sich in Abteilungen, die eine bestimmte Sportart betreiben. Jeder Abteilung steht eine Leiterin / Leiter vor, der alle mit dieser Sportart zusammenhängenden Fragen aufgrund dieser Satzung und der Beschlüsse der Vereinsorgane regelt. Die Abteilungen können sich weiter untergliedern.

Mitgliedschaft

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft, Ehrenmitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person auf Antrag erwerben. Voraussetzung ist, dass sie sich durch Namensunterschrift im Antragsformular ausdrücklich zur Beachtung und zum Einverständnis dieser Satzung bekennt. Für Minderjährige ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Rechtswirksam wird ein solcher Vorstandsbeschluss nur nach Zahlung der festgesetzten Aufnahmegebühr und des anteiligen Mitgliedsbeitrages für das laufende Geschäftshalbjahr des Antrags. Bei Nichtzahlung gilt der Antrag als nicht gestellt.
  2. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein durch die Mitgliederversammlung ernannt werden. Für Ehrenmitglieder gelten die Rechte und Pflichten unverändert, sie sind jedoch von der Beitragsleistung befreit. Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch diese Vereinssatzung und die Satzungen der in § 4 ernannten Organisation geregelt.

Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Willensbildung im Verein durch Ausübung des Antrags-, Diskussions- und Stimmrechts in Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig.

Die Mitglieder sind verpflichtet,

  1. nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln und das Vereinseigentum pfleglich und schonend zu behandeln und
  2. die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge per Lastschrift halbjährlich zu entrichten.
  3. Jedes Mitglied ist an satzungsgemäße Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes gebunden.

§ 8 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine vierteljährliche Kündigungsfrist zum 30.06 oder 31.12. des laufenden Jahres einzuhalten. Die Spielerfreigabe nach den Satzungsverfügungen der Sportverbände wird hiervon nicht berührt. Die Fristen sind jedoch einzuhalten.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

  1. wenn es dem Verein gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten, insbesondere seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung, trotz schriftlicher Mahnung mit Nachfrist nicht nachkommt,
  2. bei grobem und wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins,
  3. wegen groben, unsportlichen und unkameradschaftlichen Verhaltens,
  4. wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb und außerhalb des Vereins,
  5. aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

 Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vorstand mit zweidrittel Stimmenmehrheit.

Gegen diesen Beschluss ist die Berufung in der Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden.

In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Stimmenmehrheit den Beschluss bestätigen oder zur nochmaligen Verhandlung an den Vorstand zurückweisen.

Der Vorstand entscheidet endgültig.

Der Beschluss ist per Einschreiben zuzustellen. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis, etwaige rückständige Beitragsforderungen seitens des Vereins bleiben hiervor unberührt.

Mitgliedern, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

Vereinsorgane

§ 9 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung,
  2. der Vorstand,

§ 10 Mitgliederversammlung und Vorsitz

 Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Beschlüsse sind verbindlich und dienen als Rechtsgrundlage der Führung und Leitung des Vereins. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat alljährlich stattzufinden.

Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kann vom Vorstand oder auf begründeten schriftlichen Antrag von 10 % der stimmberechtigten Mitgliedern einberufen werden.

Die Einberufung zu den Mitgliederversammlungen erfolgt durch den ersten Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter durch Aushang in den Vereinsschaukästen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Zusätzlich kann eine Anzeige in der lokalen Presse vom Vorstand aufgegeben werden. Die Einladungsfrist beträgt vierzehn Tage. Wenn es dem Vorstand erforderlich erscheint, kann auch schriftlich einberufen werden.

Anträge zur Tagesordnung sind fünf Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Später eingehende Dringlichkeitsanträge werden der Versammlung vorgetragen und diese bestimmt mit einer 2/3-Stimmenmehrheit, ob diese Anträge behandelt werden sollen.

§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 Der Mitgliederversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu. Ihr sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  1. Wahl der Vorstandsmitglieder
  2. Wahl der Kassenprüfer
  3. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  4. Bestimmung der Beitragshöhe
  5. Entlastung der Organe bezüglich der Abrechnungen und der Geschäftsführung
  6. Genehmigung des Haushaltsvorschlages und der Beschlussfassung über die Verwendung der voraussichtlichen Finanzmittel
  7. Satzungsänderungen
  8. Auflösung des Vereins

 § 12 Vereinsvorstand

 Der Vorstand besteht aus:

–       der ersten Vorsitzenden / dem ersten Vorsitzenden,

–       der zweiten Vorsitzenden / dem zweiten Vorsitzenden

–       der dritten Vorsitzenden / dem dritten Vorsitzenden

–       der Schatzmeisterin / dem Schatzmeister

–       der ersten Schriftführerin / dem ersten Schriftführer

–       der zweiten Schriftführerin / dem zweiten Schriftführer

–       der Jugendvertreterin / dem Jugendvertreter

–       der ersten Beisitzerin / dem ersten Beisitzer ohne Geschäftsbereich

–       der zweiten Beisitzerin / dem zweiten Beisitzer ohne Geschäftsbereich

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist:

–       die erste Vorsitzende / der erste Vorsitzende,

–       die zweite Vorsitzende / der zweite Vorsitzende

–       die Schatzmeisterin / der Schatzmeister

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

Der Vorstand kann ein anderes seiner Mitglieder zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein schriftlich bevollmächtigen. Der Vorstand beschließt eine Geschäftsordnung, die den Aufgabenbereich des Vorstandes und die Befugnisse im Innenverhältnis näher bestimmt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Wiederwahl eines Vorstandmitgliedes ist unbegrenzt zulässig.

 § 13 Kassenprüfung

Die zwei Kassenprüfer werden von der ordentlichen Mitgliederversammlung versetzt

–     jährlich, jeweils ein Kassenprüfer auf zwei Jahre – gewählt.

Diese dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.

Die Kassenprüferinnen / Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüferinnen / Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Schatzmeisterin / des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder.

Schlussbestimmungen

§ 14 Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane

Die von den Vereinsorganen (§ 8 der Satzung) gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und dem Schriftführer oder von einem in der Versammlung/Sitzung gewählten Protokollführer zu unterschreiben.

§ 15 Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

Satzungsänderungen, können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

Die Auflösung des Vereins kann nur mit 20 % der stimmberechtigten Mitglieder und einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die erste / der erste Vorsitzende, die zweite / der zweite Vorsitzende / die Schatzmeisterin / der Schatzmeister der gemeinsam vertreterberechtigte Liquidatorinnen / Liquidatoren in der Abwicklung der Vereinsauflösung

Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Landessportbund Niedersachsen e. V. oder dessen Rechtsnachfolger, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat

Im Falle einer Vereinsauflösung ist der Vorstand verpflichtet, dem Vereinsregister des Amtsgerichtes hierüber eine schriftliche Anzeige zu erstatten. Hierzu ist das Protokoll und die ordentliche Abrechnung sowie die satzungsbeschlossene Verwertung des Vereinsvermögens schriftlich einzureichen.

§ 16 Vermögen des Vereins

Barvermögen der Vereinskasse und Bankguthaben sowie sonstige Wert- und Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins.

§ 17Inkrafttreten

Die Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung am 17. Dezember 2012 beschlossen worden. Sie ist eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Tostedt. Der Vorstand ist berechtigt redaktionelle Änderungen an der Vereinssatzung vorzunehmen, soweit hierdurch nicht der ursprüngliche Sinn der Satzungsnorm verändert wird.

Holm-Seppensen, 17. Dez. 2012